Lehrenprogramm

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Unser Lehrenprogramm

Rundpassungslehren

  • Gewindegrenzlehrdorne
  • Gewindegutlehrringe
  • Gewindeausschusslehrringe

Einstellmaße

  • Einstellringe
  • Einstellscheiben
  • Einstellmaße

Flachpassungslehren

  • Grenznutenlehren für Wellen
  • Grenznutenlehren für Naben

Kegellehren

  • Kegellehrringe
  • Kegellehrdorne

Sonderlehren

  • nach Kundenzeichnung
  • ohne Zeichnung an Werkstück angepasst

Lehren - Eine kurze Einführung

Eine spezielle Art des Prüfens ist das Lehren. Durch das Lehren wird festgestellt, ob bestimmte Längen, Winkel oder Formen eines Werkstückes (Prüfgegenstandes) die durch Maß- oder Formverkörperungen – die Lehren – gegebenen Grenzen nicht überschreiten oder in welcher Richtung diese überschritten werden. Der Betrag der Abweichung wird nicht festgestellt. Ein vollständiges Lehren erfordert zwei Maßverkörperungen, die dem oberen und dem unteren Grenzmaß entsprechen.

Grundlage für die Paarung und Austauschbarkeit von Werkstücken ist das ISO Passungssystem. Passung nennt man die gegenseitigen Spielverhältnisse zweier ineinander geschobener Werkstücke.

Zum Erreichen bestimmter Passungen ist die Einhaltung von Grenzmaßen erforderlich. Die Einhaltung dieser Grenzmaße kann  in der Fertigung mit Grenzlehren überprüft werden. Eine Grenzlehre ist Träger des Größtmaßes und des Kleinstmaßes des zu prüfenden Werkstückes. Die Herstellungsgenauigkeit der Grenzlehren ist in DIN 7162 festgelegt. Dabei erhält die Gutseite außer der zulässigen Herstellungstoleranz zusätzlich einen Abnutzungswert, wodurch die Nutzungsdauer der Lehre erhöht wird.

Bei der Prüfung mit Grenzlehren sollte beachtet werden, daß sich die Gutseite der Lehre, die möglichst die volle geometrische Form des Werkstückes haben sollte, über die gesamte zu prüfende Länge führen läßt. Dagegen darf die Ausschußseite höchstens anschnäbeln, sich aber nicht in das Werkstück einführen lassen. Um Maßfehler zu vermeiden, gilt für Werkstücke und Lehren eine Bezugstemperatur von 20° C.

Lehren werden in folgende 3 Gruppen unterschieden:

Arbeitslehren: Darunter versteht man Lehren, die bei der Anfertigung grenzmaßhaltiger Werkstücke in Werkstatt und Betrieb benutzt werden.

Abnahmelehren: Lehren, die für die Endabnahme der fertigen Werkstücke benutzt werden. Abnahmelehren werden ohne Abnutzungszuschlag an der Gutseite gefertigt. Um Differenzen zu vermeiden, sollten in der Fertigung nur neue Lehren, bei der Abnahme aber spezielle Abnahmelehren oder gebrauchte Lehren verwendet werden, die jedoch noch in der zulässigen Abnutzungsgrenze liegen müssen.

Prüflehren:

Prüflehren dienen zur Überprüfung und Kontrolle von Arbeitslehren und Abnahmelehren, welche mit Messmaschinen nur schwierig zu überprüfen sind.

Prüflehren: Minimun-Maximum „Gutseite neu“ für Eingangskontrolle

Prüflehren „Gutseite abgenutzt“ für Gebrauchskontrolle.

Prüflehren Minimum-Maximum „Ausschussseite neu“ für Eingangskontrolle

Prüflehren „Ausschussseite abgenutzt“ für die Gebrauchskontrolle

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